Palais du Louvre, Paris

Notre Dame ParisTrutzburg ist ein Begriff aus dem Mittelalter, wobei Trutz die mittelhochdeutsche Form von Trotz ist und einen Akt der Gegenwehr beschreibt. Soll hei√üen, der Palais du Louvre war einst ein Burgtyp, dessen Bestimmung die Sicherung von Machtanspr√ľchen verk√∂rperte und auch widerstandsf√§hig sowie best√§ndig allen Angriffen trotzte. Aber wie war nun der Weg von der einstigen Burg zum prachtvollen Schloss, wie wir es heute sehen und erleben k√∂nnen. Nun, in der zweiten H√§lfte des 14. Jahrhunderts wuchs Paris schnell und war neben der Burg durch einen weiteren inneren Mauerring gesch√ľtzt. Diese Tatsache veranlasste Karl V. dazu die Burg zu einer bewohnbaren Residenz umbauen. Doch damit war es nicht getan. Franz I. lie√ü sogar Neubauma√ünahmen vornehmen, die 1528 mit dem Abriss des Donjon begannen. Donjon bezeichnet √ľbrigens den Wohn- und Wehrturm einer mittelalterlichen Burg im Rahmen der franz√∂sischen Kultur. Jetzt wurde die mittelalterliche Burg in ein repr√§sentatives K√∂nigsschloss verwandelt. Wie noch heute sehr sch√∂n zu sehen ist, wurde der urspr√ľngliche Grundriss der Festung, n√§mlich die vier Fl√ľgel um einen quadratischen Hof, beibehalten. Jedoch diente der Palast erst ab dem 16. Jahrhundert und zwar unter Heinrich II. als Hauptwohnsitz eines franz√∂sischen K√∂nigs. Der selbige lie√ü dazu den Palast im Stil der italienischen Renaissance erweitert. Auch in den jetzt noch folgenden Jahrhunderten blieb der Louvre nicht von Bauarbeiten verschont. Die jeweiligen Herrscher lie√üen den Louvre nach ihren jeweiligen Bed√ľrfnissen flei√üig umgestalten und vor allem auch gewaltig erweitern. Die bis dato bestehende Begeisterung √ľber den Palast und die fortw√§hrenden Umbau- und Erweiterungsma√ünahmen sollten jedoch im Jahre 1682 ihr trauriges Ende nehmen. Kein anderer als der heute als Sonnenk√∂nig bekannte Ludwig XIV. verlie√ü den Louvre und zog nach Versailles um. Damit begann der bis dahin stets mit Bauma√ünamen gebeutelte Louvre zu verwahrlosen. Als die Stadt Paris das pl√∂tzlich verlassene Geb√§ude, es stand teilweise noch im Rohbau und hatte kein Dach, √ľbernahm, zog als erstes die Acad√©mie fran√ßaise in die einstigen K√∂nigsgem√§cher ein.  Andere Teile des gro√üen Geb√§udes wurden von diversen K√ľnstlern regelrecht behaust und Arbeitsraum genutzt. Daneben konnte man hier nun auch Cabarets besuchen und aber an Verkaufsst√§nde wiederfinden, die sich in dem mehr und mehr verfallenden Gem√§uer angesiedelt hatten. Eine neue Bedeutung wurde dem Palast erst mit der Revolution zu Teil. Er sollte nun das erste √∂ffentliche Museum Frankreichs sein. Und dar√ľber hinaus setzte die franz√∂sische Nationalversammlung in einem Dekret vom 26. Mai 1791 fest, dass im Louvre bedeutende Werke aus Wissenschaft und der Kunst gesammelt werden sollten.

Der Louvre, welcher auf Französisch Palais du Louvre heißt, befindet sich im Herzen von Paris zwischen dem rechten Ufer der Seine und der Rue de Rivoli.

Er ist ein beeindruckender K√∂nigspalast aus l√§ngst vergangenen Zeiten. Zusammen mit dem leider zerst√∂rten Palais des Tuileries bildete er in seiner Geschichte das Pariser Stadtschloss. √úber Jahrhunderte (mit Unterbrechungen rund 800 Jahre) war der Louvre eine riesen Baustelle, denn jeder franz√∂sische Herrscher scheute keine M√ľhen den Louvre umbauen, erweitern oder renovieren zu lassen. Man nimmt √ľbrigens an, dass die Bezeichnung Louvre sich aus dem lateinischen luperia ableitet, was in der √úbersetzung so etwas wie ‚ÄěWolfsbau“ bedeutet. Und damit wird sozusagen auf den urspr√ľnglichen Zweck als wehrhafte Trutzburg hingewiesen. Im 12. Jahrhundert oder genauer um 1190 wurde der Louvre unter Philipp-August als trutziger Zweckbau in Form einer kompakten Festung im Donjon-Stil zum Schutz des rechten Seineufers erbaut. Der Bau sollte um die 10 Jahre andauern und wurde ca. 1200 weitgehend fertiggestellt. Von diesem damaligen Aussehen ist der heutige Louvre jedoch weit entfernt. Zu seiner Verwandlung in ein ansehnliches Schloss gleich mehr. Zun√§chst ein kleiner Einschub f√ľr alle die mit dem Ausdruck Trutzburg auf Anhieb nichts anfangen k√∂nnen:

Das Museum wurde schließlich am 10. August 1793 eröffnet

 

Paris, 2017

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Besucherzeiten:

Die Eintrittskarte ist den ganzen Tag √ľber g√ľltig.
Ticket f√ľr die Sammlungen des Museums: EUR 12
Ticket f√ľr vor√ľbergehenden Ausstellungen in der "Hall Napol√©on": EUR 13
Kombiticket f√ľr die Sammlungen des Museums und die vor√ľbergehenden Ausstellungen: EUR 16
Am Freitagabend von 18 bis 21:45 Uhr  ist der Eintritt f√ľr die Sammlung des Museums f√ľr Personen unter 26 Jahren unabh√§ngig von der Nationalit√§t (gegen Vorlage eines Ausweises) kostenfrei.
Von Oktober bis M√§rz ist der Museumseintritt f√ľr die Sammlung des Museums an jedem ersten Sonntag im Monat kostenfrei, ausgenommen sind vor√ľbergehende Ausstellungen.

Kostenfrei ist der Eintritt f√ľr folgende Personen:
- Besucher unter 18 Jahren
- 18 bis 25 Jahre alte Bewohner des Europäischen Wirtschaftsraums (EU, Island, Norwegen und Liechtenstein)
- Lehrer f√ľr Kunst, Kunstgeschichte, und die angewandte Kunst
- Inhaber einer g√ľltigen "Pass Education" Karte (Prim√§r- und Sekundarschullehrer an franz√∂sischen √∂ffentlichen Schulen und Privatschulen erhalten staatliche Subventionen)
- K√ľnstler, die in der Maison des Artistes (Frankreich) oder der AIAP (Association Internationale des Arts Plastiques) angeh√∂ren
- Arbeitslose und Besucher, die Leistungen erhalten (der Nachweis der Berechtigung muss innerhalb der letzten sechs Monate datiert sein)
- Behinderte Besucher und ihre Helfer
Akzeptierte Zahlungsarten:
Die Museumskassen akzeptieren Barzahlung (nur in Euro) oder Zahlung mit Karte. Die Ticketautomaten akzeptieren nur Bankkarten.

Sonstiges:

Als kostenfreien Service bietet das Museum:
- eine Garderobe,
- Gepäckaufbewahrung
- Rollstuhlverleih
- Kinderwagenverleih
- Babytragetaschenverleih
- Fundb√ľro
- Besucherflyer

Sicherheitshinweise:

Es können Taschendiebe im Museum sein.
Sie arbeiten in √ľberf√ľllten R√§umen, w√§hrend Sie sich Exponate ansehen oder auf der Suchen nach bestimmten Kunstwerken sind.
Daher beachten Sie bitte folgende Regeln:
‚ÄĘ Halten Sie Taschen geschlossen und vor Ihrem K√∂rper
‚ÄĘZeigen Sie nicht Ihr Geld
‚ÄĘ Teilen Sie Ihr Geld und bewahren es in verschiedenen Innentaschen oder in verschiedenen F√§chern Ihrer Tasche auf
‚ÄĘ Stecken Sie Ihren Geldbeutel nicht in die hintere Hosentasche
‚ÄĘ Folgen Sie nicht der Unterst√ľtzung von Unbekannten an Fahrkartenautomaten
‚ÄĘ Achten Sie w√§hrend des Fotografierens auf Ihre Taschen
‚ÄĘ Bei Problemen kontaktieren Sie zur Unterst√ľtzung einen Sicherheitsbeauftragten

Adresse:

Musée du Louvre

Es wurden daf√ľr kostbare Kunstsch√§tze des K√∂nigs und des Adels zusammengetragen. Sehr schade ist jedoch, dass bereits vieles gepl√ľndert oder schlicht weg verkauft worden war. Und dann kam Napoleon. Er zog wieder als ein Herrscher in den Palast ein. Vollendet wurde das Bauprojekt Lovre von seinem Neffen Napol√©on III. Auf ihn beruht insbesondere die Fassaden, wie wir sie weitgehend in ihrer heutigen Form sehen. Die Zeit des Louvre als beeindruckendes Zentrum weltlicher Macht sollte 1873 sein endg√ľltiges Ende finden. Denn in diesem Jahr verlie√ü der Pr√§sident der Republik den Louvre um von nun an im √Člys√©e-Palast zu regieren. Es war √ľbrigens der heute sicherlich noch dem einen oder anderen namentlich bekannten ehemaligen Staatspr√§sident Fran√ßois Mitterrand, der in den 1980er-Jahren den Louvre einer General√ľberholung unterziehen lie√ü. Im Rahmen dieser Renovierungsarbeiten standen nicht vornehmlich √§u√üere Ver√§nderungen im Fokus sondern vielmehr wurden Ausstellungsr√§ume umgestaltet und die meist unterirdischen Forschungseinrichtungen und Labors √ľberholt. Noch gar nicht lange her ist ein Erweiterungsbau des Louvre, in dem wir eine ganz neue Abteilung, n√§mlich die f√ľr islamische Kunst mit ihren rund 2500 Exponaten finden konnten. Dieser Geb√§udeteil wurde nach einem Entwurf der Architekten Mario Bellini und Rudy Ricciotti im September 2012 er√∂ffnet. Heute befindet sich im Louvre also haupts√§chlich das weltweit bekannte Museum des Louvre, ein Kunstmuseum, welches auf frz. Mus√©e du Louvre genannt wird. √úber unseren Besuch und unsere Eindr√ľcke in Bezug auf das Museum erz√§hlen wir Ihnen auf einer extra Seite -> Mus√©e du Louvre gerne mehr. Im Nordfl√ľgel ist aktuell die Institution Les Arts D√©coratifs mit ihren Museen das Mus√©e des Arts D√©coratifs, das Mus√©e de la Mode et du Textile, das Mus√©e de la Publicit√© und die Bibliothek des Arts D√©coratifs zuhause.

Champs-Elysées

Notre-Dame de Paris

Die Basilika Sacré-Coeur

Schloss Versailles

Friedhof

Musée du Louvre
75058 Paris
Frankreich
-> (1. Arrondissement)
Métro: Palais-Royal Musée du Louvre (lines 1 and 7)
Tel.: +33 (0)1 40 20 53 17

Preise:

Der Besuch des Louvre ist am Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag von 9-18:30 Uhr sowie am Mittwoch und Freitag von von 9-21:45 Uhr möglich. Am Dienstag ist das Museum geschlossen.
Die Schließung der Säle beginnt 30 Minuten vor Schließung.
Achtung: Keine Spätöffnung an den Feiertagen, d.h. am 8. Mai, 14. Mai, 24. Mai, 25. Mai, 15. August, 1. November und 11. November 2015 schließt das Museum bereits um 18 Uhr.
Am 1. Mai, 14. Juli und 25. Dezember 2015 ist das Museum geschlossen.
Der Ticketverkauf endet um 17:15 Uhr und mittwochs bzw. freitags um 21:15 Uhr.

 

 

Im Folgenden lesen Sie Fakten, Informationen und pers√∂nliche Eindr√ľcke √ľber das Mus√©e du Louvre.  M√∂chten Sie Informationen zum Louvre an sich, dann folgen Sie dem Link "Le Louvre". Ansonsten einfach weiterlesen und staunen. 2012 wurden n√§mlich unglaubliche 10 Millionen Besucher gez√§hlt. Man kann es auch anders ausdr√ľcken. Pro Tag sind das runter gerechnet 10.000 Besucher. Wahnsinn, oder? Diese Zahl macht das Museum zu einem der meistbesuchten Museen der Welt. Es umfasst rund 380.000 Werke, von denen jedoch "nur" ca. 35.000 Exponate auf einer Fl√§che von √ľber 60.000 qm der √Ėffentlichkeit zug√§nglich sind. Dies macht den Louvre rein fl√§chenm√§√üig betrachtet zum drittgr√∂√üten Museum der ganzen Welt. Ganz besonders erw√§hnenswert und wertvoll ist die Qualit√§t der griechischen und r√∂mischen Antikensammlungen, der Abteilungen der italienischen Renaissancemalerei und der fl√§mischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts und auch der franz√∂sischen Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts. Tja, unser erster Gedanke als wir den Louvre zum ersten Mal sahen war,  der Louvre ist ja tats√§chlich so verdammt gro√ü, wie man immer und √ľberall zu h√∂ren bekommt. Wir waren beeindruckt und √ľberw√§ltigt zugleich.  Kleiner Wermutstropfen, die Schlange aus Menschen aller L√§nder, die sich bei unserem Eintreffen bereits vor dem Haupteingang gebildet hatte, f√ľhlte sich ebenso gro√ü an. Okay, wir waren nicht gerade fr√ľh dran (ca. 12:30 Uhr), haben aber gehofft, dass der erste Ansturm dann schon vor√ľber sei. Doch wir mussten lernen, sofern man nicht schon  in Besitz einer Eintrittskarte ist, muss man schlicht weg, wie an fast jeder Sehensw√ľrdigkeit in Paris, mit Wartezeiten rechnen und das egal um welche Uhrzeit. Beim Louvre liegt es an den Taschenkontrollen. Es ist wie am Flughafen, wir mussten unsere Taschen auf ein Flie√üband legen und ein R√∂ntgenger√§t durchleuchteten sie dann. Aber nochmals zur Warteschlange, in der wir mit direktem Blick auf die Kunst_im_Louvrebekannte Glaspyramide und den freundlichen Hinweistafeln, man solle gut auf seine Wertsachen aufpassen, der Taschendiebe wegen, gespannt auf das Innere des Louvre warteten.  Wir geben zu, man kommt zwar relativ z√ľgig voran, aber das war zu unserer √úberraschung gar nicht die letzte H√ľrde, um endlich Exponate aus l√§ngst vergangenen Zeiten begutachten zu k√∂nnen. Man findet sich nach dem erfolgreichen Passieren der eben erw√§hnten flughafen√§hnlichen Sicherheitskontrolle erst einmal in einer gro√üen lichtdurchfluteten Halle, die sich direkt unter der Glaspyramide befindet. Hier hei√üt es sich erneut an einer der Menschenschlangen vor den Kassenh√§uschen einzureihen. Und wieder mussten wir uns in Geduld √ľben und warten, warten, warten. Es gibt Kassen, die sind pers√∂nlich besetzt aber auch Automaten an denen man sich das ben√∂tigte Eintrittsticket holen kann. Wir haben den pers√∂nlicheren Weg gew√§hlt, da wir erstens mit Bargeld bezahlen wollten, die Automaten akzeptieren nur Kartenzahlungen und weil uns nicht verborgen geblieben war,  dass die Handhabung eben dieser Automaten nicht ganz so reibungslos, wie man es sich w√ľnschen w√ľrde, funktionierte. Um sich im Louvre besser zu Recht zu finden, empfiehlt es sich sehr am Infostand, der sich ungef√§hr in der Mitte der gro√üen Eingangshalle befindet, einen "Wegplan" abzuholen. Er ist kostenlos und in vielen Sprachen erh√§ltlich. Und das klappt sogar ganz ohne Warterei! Mit diesem Museumsplan bewaffnet, ist man dann zumindest "theoretisch" in der Lage gezielt die R√§ume, G√§nge und richtigen Stockwerke bestimmter Ausstellungsthemen ansteuern, die einen am meisten interessieren. "Theoretisch", da der Besucher sich mit dem Plan erst einmal anfreunden muss. Soll hei√üen, selbst mit Plan in der Hand kamen wir uns zeitweise wie in einem Labyrinth vor. St√§ndig standen wir vor der Wahl rechts oder links, halb hoch oder doch runter? Waren wir dort schon?  Oups, das kommt uns bekannt vor, hier waren wir schon einmal. Es existieren zum Teil Zwischenebenen in der Mitte von zwei Stockwerken, was die Orientierung nicht erleichterte und was uns leicht verwirrte. Wir wollten ja schlie√ülich alles was irgendwie mit √Ągypten, Sphinx, Sarkophage und Pharaonen zu tun hat sehen und dann noch die Griechen, Aphrodite und nat√ľrlich die Mona Lisa standen auch noch auf unserer "M√∂chten-wir-gerne-sehen-Liste". Zugegeben, wir haben einige ungewollte Umweg genommen, gerade, weil wir uns zum ersten Mal im Louvre befanden, haben dann aber letztendlich doch den Raum mit dem wohl eines der bekanntesten Gem√§lde von Leonardo Da Vinci - die  Mona Lisa oder auch "La Jaconde"/"La Gioconda", wie sie achtungsvoll von den Franzosen bzw. den Italienern genannt wird - gefunden. Und wie sollte es auch anders sein. Auch hier hatte sich eine Menschentraube gebildet und wer das ber√ľhmte und im Vergleich zu einer Vielzahl anderer im Louvre ausgestellter Gem√§lde sehr klein wirkende Bild (es ist gerade mal 77 x 53 cm gro√ü) hinter der sch√ľtzenden Glasscheibe von nahen betrachten wollte, wir meinen also ohne fotografierend hochgehaltene Arme und einer Horde Hinterk√∂pfe, musste sich wieder an eine Reihe von wartenden Menschen anstellen und sich in Geduld √ľben. Wir haben die Sicht von weitem bevorzugt und sind dann weitergezogen. Schlie√ülich gibt es im Louvre auch jeder Menge andere bekannte sch√∂ne Exponate zu betrachten, dachten wir uns. Nach ca. vierst√ľndigem Marathon hatten wir f√ľr uns alles gesehen, was uns interessierte und suchen hungrig den Ausgang. Auch das war gar nicht so einfach, trotz Plan in der Hand, den Hinweistafeln an den W√§nden und dem Museumssicherheitspersonal, das jedem Besucher gerne und freundlich weiterhilft. √úberraschend war f√ľr uns, dass Ausgang nicht "man steht vor der T√ľr" bedeutet, sondern dass man zwar aus den Museumsr√§umen heraustritt, aber dann zwangsl√§ufig in weitere mehr oder weniger gro√üe Hallen kommt. In denen befinden sich zun√§chst Schnellrestaurants, Mc Donalds inbegriffen, Imbisse, Cafe¬īs und Snackbars (die wissen wohl genau, dass so ein mehrst√ľndiger Museumsbesuch hungrig macht - ein Schelm, wer b√∂ses denkt) und etwas weiter (nachdem man dann hoffentlich gut gest√§rkt ist) sind eine Reihe von L√§den, unter anderem auch teure Designerstores, im Louvre platziert. Erst wenn man all den s√ľ√üen, leckeren und zum Teil  kostspieligen Versuchungen erfolgreich oder auch weniger erfolgreich √ľberstanden hat, gelangt man relativ unspektakul√§r ins Freie. Hier mussten wir uns erst einmal orientieren, an welchem Ende des Louvre wir nun gelandet waren, da der Ausgang nicht gleich da, wo sich der (Haupt-) Eingang befindet war.